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BNNPROSPEKTELREISE_2017_BNNreise_Polen_Krakau

Der Schlossplatz Das Krakauer Alte Theater Ulica Piotrkowska in Lodz in Warschau wichtiger ökonomischer Bestandteil der Stadt ist. Tyskie gilt als eine der ältesten Brauereien Europas und produziert das am meisten verkaufte Bier in ganz Polen. Nach dem Abschluss der ausführlichen Besichtigung fahren Sie gegen Nachmittag gemeinsam nach Breslau und beziehen hier Ihr Hotel. Abendessen im Hotel. 3. Tag: Breslau Dass Breslau eine der schönsten Städte Osteuropas ist, zeigt nicht zuletzt die Wahl zur Kulturhauptstadt Europas 2016. Trotz großer Zerstörungen im Mittelalter und im Zweiten Weltkrieg versammeln sich die architektonischen Nachlässe der über tausend Jahre alten Stadt an den zentralen Plätzen und sorgen für ein Stadtbild aus barocken Häusern mit dem wundervollen gotischen Rathaus und den majestätischen sakralen Bauwerken auf der Dominsel. Einen besonderen Einblick in die Stadtgeschichte bietet das Breslauer Rathaus, Wahrzeichen der Stadt, mit seiner gotischen Architektur und Innenräumen aus verschiedenen historischen Epochen. Gemeinsam besuchen Sie die Dominsel, wo sich die Johanneskathedrale und die Botanischen Gärten befinden. Die historische Universität Breslaus beherbergt die eindrucksvolle Aula Leopoldina, den größten Barocksaal Polens - errichtet zu Ehren des römisch-deutschen Kaisers Leopold I.. Ein weiteres Wahrzeichen der an Sehenswürdigkeiten reichen Stadt ist die im zwanzigsten Jahrhundert errichtete Jahrhunderthalle. Einst entworfen vom Architekten Max Berg, beherbergte der Rundbau lange Zeit die größte Orgel der Welt und ist noch heute beliebter Austragungsort für kulturelle Großveranstaltungen (nur Außenbesichtigung). Der Nachmittag steht zur freien Verfügung: es bietet sich an, Breslau ungebunden und eigenständig zu erkunden oder zur Entspannung ins Hotel zurückzukehren. Gegen Abend ist ein gemeinsames Essen in einem Stadtrestaurant vorgesehen. 4. Tag: Breslau - Lodz - Warschau Die industrielle Revolution im 19. Jahrhundert machte aus der vorher unscheinbaren Stadt Lodz ein Zentrum der Textilproduktion, was ihr den Spitznamen „Manchester Polens“ einbrachte. Noch heute prägen das Panorama der 1332 gegründeten Stadt die vielen historischen Fabriken, von denen einige zu wichtigen Museen und Freizeitzentren umfunktioniert wurden. Die Wandlungsfähigkeit der drittgrößten Stadt Polens hat sich auch nach der Industriellen Revolution bewiesen: heute gilt sie vor allem als ein wichtiges kulturelles Zentrum Polens. Ein düsteres Kapitel der Stadt ist mit dem Ghetto Litzmannstadt aus der NS-Zeit verbunden, dem zweitgrößten und am längsten existierenden jüdischen Ghetto. Kulturelle und ökonomische Lebensader von Lodz ist die Ulica Piotrkowska, die mit vier Kilometern Länge als eine der größten Einkaufsstraßen Europas gilt – heute gibt es hier wunderbare Restaurants, Clubs und Einkaufsmöglichkeiten, die ein weites Interessenspektrum abdecken. Vor Ort bekommen Sie einen Einblick in die Kultur, Architektur und Historie der Stadt. Nach der ausführlichen Stadtbesichtigung geht es am Nachmittag in die Hauptstadt Warschau, wo Sie Ihr Hotel beziehen und zu Abend essen werden. 5. Tag: Warschau Nirgendwo sonst in Polen bietet sich ein so ausgeprägter Kontrast aus modernem Stadtleben und historischen Sehenswürdigkeiten verschiedenster Epochen wie in Warschau. Seit 1596 ist die internationale Metropole Hauptstadt Polens, sie gehört heute zu den größten Ballungsgebieten Europas. Der Ausflug eignet sich hervorragend, um einen Einblick in das einzigartige Spannungsverhältnis aus modernem von Wolkenkratzern bestimmten Stadtkern, der historischen Altstadt, den grünen Naturanlagen der Stadt (die entgegen der gängigen Vorstellung vom tristen Warschau etwa 25% der Stadt ausmachen) und der allgegenwärtigen Geschichte des Warschauer Ghettos zu erhalten. Im Jahr 1980 wurde die historische Altstadt Warschaus in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Große Teile des historischen Stadtkerns wurden im Zweiten Weltkrieg durch Bomben zerstört, darunter das von König Sigismund III. errichtete Königsschloss. In dem nach historischen Vorbild rekonstruierten Schloss residierten bis zum 18. Jahrhundert die polnischen Könige, noch heute kann man hier den historischen Thronsaal und den prachtvollen Ballsaal begutachten. Zur Stadtbesichtigung gehört auch ein Besuch des ehemaligen Warschauer Ghettos. Zu den schönsten Parks der Metropole gehört der Łazienki-Park. Mit etwa 80 Hektar Größe versammelt der Park eine der faszinierendsten Kulturlandschaften Polens mit historischen Denkmälern und Gebäuden wie dem Łazienki-Palast aus dem 17. Jahrhundert, dem alten Theater auf der Insel und dem Chopin-Denkmal. Nach dem Besuch der Parkanlage gibt es einen freien Nachmittag. Ihr Reiseleiter gibt Ihnen gern Tipps, was Sie noch unternehmen könnten. Z. B. können Sie das Museum der Geschichte der polnischen Juden (POLIN) besuchen, das direkt neben dem Denkmal der Helden des Warschauer Ghettos liegt. Im Museum befindet sich eine ständige Ausstellung über die Historie der jüdischen Kultur in Polen und die Rekonstruktion der 1942 zerstörten Synagoge von Hwisdez (Eintritt z. Z. Euro 5,- ) oder Sie erkunden die Stadt ganz nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen. Gegen Abend ist ein gemeinsames Essen in einem Stadtrestaurant vorgesehen. 6. Tag: Warschau - Tschenstochau - Krakau Tschenstochau ist nicht nur die zweitgrößte Stadt der polnischen Region Schlesien, sondern auch der wichtigste Pilgerort Polens. 1832 wurde der Jasna Góra, der „Helle Berg“, Tschenstochau: Jasna Góra


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