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Kunstvolle Parkanlagen in Aix-en-Provence Lizenz: © Lenski - panthermedia
Wie gemalt: Eine typische Szenerie in der Provence Lizenz: © Konstantin L - Shutterstock.com

Frankreich

Auf den Spuren berühmter Maler

Kunst- und Kulturreise in den Süden Frankreichs vom 23. bis 26. Mai 2019

Pro Person abPreis inkl. MwSt.

  € 1.659,-

Die interessante Altstadt von Arles
Auf einen Blick
  • Lufthansa–Flüge ab/bis Frankfurt
  • Einmalige Reisekombination aus  Kunst & Kultur
  • Begleitung durch einen Kunsthistoriker
  • Sehenswerte Kunstausstellungen

Ihre Reise

Keine andere Region beeinflusste die Landschaftsmalerei des 20. Jahrhunderts so deutlich wie dieser südfranzösische Landstrich. Das eigentümliche provenzalische Licht, das sich über der üppigen Vegetation zwischen Mittelmeerküste und den Hängen der Alpen bricht, wurde immer wieder zum Gegenstand einer Malerei, die sich vom gefälligen impressionistischen Stil gelöst hatte und zu einer neuen Farb- und Formensprache finden wollte. Viele Künstler zog es an die Küsten und ins Hinterland der Provence. Im ehemaligen Fischerdorf L´Estaque, nahe Marseille, hielten sich ab den 1870er Jahren die französischen Maler Cézanne, Renoir und Monet auf. Die Felsformation, der Blick auf das türkisfarbene Meer und die Pinien sind häufige Bildmotive. Ihnen folgten ab den 1905er Jahren Braque, Derain und Dufy. Der seinerzeit bei der Bourgeoisie beliebte Ferienort verfügte über mehrere kleine Hotels. In den Sommermonaten boten kulturelle und musikalische Veranstaltungen Abwechslung für die Besucher. Aix-en-Provence, in der hügeligen Landschaft nördlich von Marseille, spielte eine zweite wichtige Rolle bei den Malern. Paul Cézanne zog vor allem die Montagne Sainte-Victoire in den Bann. Das Kalksandsteingebirge diente häufig als sein Motiv. Auch Pablo Picasso fand Jahrzehnte später an der Landschaft besonderen Gefallen und erwarb 1958 das am Fuße des Gebirges gelegene Château de Vauvenargues. Hier schuf Picasso sein beeindruckendes Spätwerk. Auf die Spuren Vincent van Goghs begibt man sich hingegen in Arles und Saint-Rémy-de-Provence.

Tag

Programm

1. Tag, 23.05.

Anreise  – Marseille – L´Estaque – Aix-en-Provence/Frankreich

Busfahrt von Bühl, Rastatt, Karlsruhe oder Bruchsal nach Frankfurt und Flug nach Marseille. Nach der Landung besuchen Sie zunächst den Küsten- und Badeort L´Estaque. Hier begeben Sie sich gemeinsam mit dem begleitenden Kunstwissenschaftler auf Spuren- oder besser Motivsuche der Maler. Entlang der Promenade sind Motive aus berühmten Gemälden abgebildet. Die Geschichten dazu weiß Ihre Reisebegleitung zu erzählen. Zwischendurch nehmen Sie in einem der typischen Strandrestaurants das Mittagessen ein. Dermaßen gestärkt setzten Sie den Kunstspaziergang am Meer fort. Das Quartier für die nächsten Tage in Aix-en-Provence erreichen Sie am späten Nachmittag. Das Hotel zeichnet sich durch seine optimale Lage, inmitten der Stadt, nur ein paar Schritte vom beliebten Boulevard Cours Mirabeau entfernt, aus. Nach dem Zimmerbezug steht Ihnen der Abend zur freien Verfügung. Eine gute Gelegenheit für einen orientierenden Spaziergang entlang des Prachtboulevards. Hier befinden sich zahlreiche kleine Geschäfte, Cafés und Restaurants.

2. Tag, 24.05.

Aix-en-Provence – Le Thôlonet (Paul Cézanne)

Wie vielfältig die Architektur der provenzalischen Stadt ist, erleben Sie beim geführten Spaziergang am Vormittag. Schmale Gassen, belebte Boulevards und Plätze sowie zahllose Brunnen aus verschiedensten Epochen prägen das Antlitz der Stadt. Längs der Prachtstraße von Aix-en-Provence, dem Boulevard Cours Mirabeau, beherrschen „hôtel particuliers“ genannte, barocke Wohnhäuser adliger und großbürgerlicher Familien, die im 17. und 18. Jahrhundert entstanden, die Szenerie.

Das angrenzende Quartier Mazarin besitzt einen schachbrettartigen Grundriss und wurde im 17. Jahrhundert als Wohnviertel für den Adel konzipiert. Auch hier ziehen repräsentative, barocke Bauten die Blicke auf sich. Dass die Geschichte der Stadt aber bedeutend weiter zurückreicht, offenbart die nördlich des Boulevard Mirabeau in der römischen Altstadt gelegene Kathedrale Saint-Sauveur. In der teils in der Römerzeit, teils im Mittelalter entstandenen Altstadt von Aix-en-Provence sind heute viele Restaurants und Lokale zu finden. Am Nachmittag begeben Sie sich auf die Spuren von Paul Cézanne, der von so unterschiedlichen Stilrichtungen wie Romantik, Realismus und Impressionismus beeinflusst wurde. Doch die stärkste Prägung erhielt sein Werk eindeutig durch die eigentümliche Landschaft der Provence. So ehrt Aix-en-Provence ihren wohl berühmtesten Sohn unter anderem mit einem kleinem Museum, das im ehemaligen Atelier des Künstlers auf dem Hügel Les Lauves untergebracht ist. In der Ausstellung steht die Arbeitsatmosphäre des Ausnahmemalers im Mittelpunkt. Dafür wurden zahlreiche Originalutensilien wie Farbtöpfe,Arbeitskleidung oder eine Staffelei zusammengetragen.

Im Anschluss an die Besichtigung fahren Sie weiter in das malerische Le Thôlonet, wo eine Kaffeepause im romantischen Garten des Restaurants Chez Thômé geplant ist. Mit dieser kleinen Stärkung sind Sie bereit für ein Erlebnis, das südfranzösischer nicht sein kann: In einem nahe gelegenen Park findet eine gemeinsame Partie Pétanque statt. Der Name der Sportart leitet sich von dem französischen Ausdruck „pieds tanqués“, also „geschlossene Füße“ ab. Denn in dieser gemächlicheren Variante des Boule-Spiels werden die Anlaufschritte weggelassen.

3. Tag, 25.05.

Arles und Saint-Rémy (Vincent van Gogh)

Der heutige Ausflug widmet sich dem Schaffen Vincentvan Goghs, einem der bekanntesten Vertreter des Postimpressionismus. Der niederländische Maler war 1888 in die provenzalische Stadt Arles gelangt, wo er das Gelbe Haus bezog. Unermüdlich fertigte der zu diesem Zeitpunkt bereits psychisch erkrankte Künstler Bilder von Arles und dessen Umgebung an, darunter das berühmte „Terrasse du café le soir“. Das verschwundene Café am Place du Forum wurde mittlerweile in Arles für Besucher rekonstruiert. In der Stadt entstand in jenem Jahr auch sein bekanntes Ölgemälde „le café de nuit“.

Nach dem gemeinsamen Spaziergang durch Arles bietet die individuell gestaltete Mittagspause Zeit für eigene Erkundigungen. Anschließend besuchen Sie die Fondation Van-Gogh. Als nächste Station steht die rekonstruierte Windmühle bei Fontvieille auf dem Programm, die durch die 1869 veröffentlichten „Lettres de mon Moulin“ des französischen Schriftstellers Alphonse Daudet bekannt wurde und zu van Goghs bekanntesten Motiven zählt. Die Führung auf van Goghs Spuren wird in Saint-Paul-de-Mausole fortgesetzt. In der psychiatrischen Klinik des gleichnamigen Klosters wurde van Gogh in den Jahren 1889/90 behandelt. In diesem Zeitraum entstand eine Reihe von Gemälden, darunter die berühmte „Sternennacht“. Das Sanatorium, in dem er lebte, verewigte der Maler im „Irrenhausgarten in Saint-Rémy“. Nach diesen Impressionen geht es abends zurück nach Aix-en-Provence.

4. Tag, 26.05.

Aix-en-Provence – Marseille – Abreise

Da Sie erst am frühen Abend von Marseille nach Deutschland zurückfliegen, steht der Tag für weitere Besichtigungen zur Verfügung. Das Zimmer verlassen Sie bis 10 Uhr, anschließend deponieren Sie das Gepäck im verschlossenen Gepäckraum des Hotels. Bevor Sie sich um die Mittagszeit wieder am Hotel treffen, bleibt Ihnen noch etwas Zeit für individuelle Erkundungen. Suchen Sie noch ein Souvenir?  Calissons, die süße Spezialität aus Marzipan ist ein beliebtes Mitbringsel.

Auch der letzte Tag birgt noch ein besonderes Kunsterlebnis. Nur einen Spaziergang vom Hotel entfernt residiert in der luxuriösen Villa Hôtel Caumont die Fondation Caumont. In den Sommermonaten gibt es hier interessante Kunstschauen. Vor dem Besuch nehmen Sie im Restaurant der Villa einen Mittagsimbiss zu sich. Die Dekoration der Räumlichkeiten ist beeindruckend. Die Ausstellungsräume befinden sich in der ersten Etage. Im Rahmen einer Führung besuchen Sie gemeinsam die Ausstellung. Nach der Führung bleibt Ihnen noch Zeit für weitere Bildbetrachtungen oder eine kurze Visite im Garten. Der Transfer vom Hotel zum Flughafen erfolgt am Nachmittag. Nach der Landung in Frankfurt erfolgt der Bustransfer nach Bühl, Rastatt, Karlsruhe oder Bruchsal statt.

Ihr 3-Sterne-Plus Hotel Saint Christophe in Aix-en-Provence (Landeskategorie)

Bei der Auswahl des Hotels haben wir besonderen Wert auf eine zentrale Lage gelegt, so dass Sie abends nach Programmende die Möglichkeit haben, sich in der Stadt zu bewegen. Der Prachtboulevard Cours Mirabeau liegt nur ein paar Meter vom Hotel entfernt und bietet eine gute Möglichkeit für einen Spaziergang oder Restaurantbesuch. Die 67 Zimmer sind einladend in einem Mix aus Jugendstil und Moderne im provenzalischen Stil eingerichtet. Für die Übernachtung wurden nur Zimmer der Kategorie de Luxe ausgewählt. Die Zimmer sind ca. 15-17 qm groß. Sie haben die Möglichkeit, Doppelbetten 160 x 190cm oder zwei Einzelbetten 90 x 90cm (Twin) zu reservieren.